Equal Pay Day

Der Equal Pay Day

Tag der Lohn(un)gleichheit

Die Lohnstrukturerhebungen des Bundesamts für Statistik weisen nach wie vor grosse Lohnunterschiede zwischen Frau und Mann nach, die sich nicht durch objektive Faktoren wie berufliche Stellung, Dienstjahre oder Ausbildungsniveau erklären lassen. Der international durch BPW begangene Equal Pay Day macht diese Diskriminierung sichtbar: Je grösser die Lohnungleichheit in einem Land, desto später findet er statt.


Equal Pay Day 2021

Unsere Vorgängerinnen haben das Heute gestaltet – Wir gestalten das Morgen

Das eidgenössische Parlament verabschiedete im Dezember 2018 die Revision des Gleichstellungsgesetzes. Darin werden alle Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitenden dazu verpflichtet, während 12 Jahren alle 4 Jahre eine Lohngleichheitsanalyse durchzuführen.

Letztes Jahr, am 1. Juli 2020 ist dieses revidierte Gleichstellungsgesetz in Kraft getreten. Danach haben die Unternehmen ein weiteres Jahr Zeit, ihre Analysen von einer anerkannten, unabhängigen Revisionsstelle überprüfen zu lassen. Die ersten Ergebnisse werden demzufolge ab 1. Juli 2022 vorliegen, wobei die Unternehmen ein weiteres Jahr Zeit haben, Mitarbeitende und Aktionär/-innen zu informieren.

Tatsache ist: Die Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern beträgt gemäss Lohnstrukturerhebung 2018 in der Privatwirtschaft immer noch 14.4 %. Diese Zahl bezieht sich auf die Medianlöhne in der Privatwirtschaft. Die Unterschiede werden grösser, je höher die Hierarchiestufe ist, in höheren Kaderfunktionen also bereits 18.6 %.

Der Equal Pay Day findet am Samstag 20. Februar 2021 vor allem im virtuellen Raum, statt.

BPW Switzerland publiziert ein Argumentarium über Lohngleichheit. Es ist erhältlich bei der BPW-Geschäftsstelle.

Equal Pay Day BPW Switzerland

Die Mottos für den Equal Pay Day seit 2012 bis 2021

Die neuesten Entwicklungen zum Thema finden Sie unter www.equalpayday.ch

Die AG Equal Pay Day

Mitglieder

In der Arbeitsgruppe sind folgende Mitglieder aktiv:

Erst wenn der Equal Pay Day auf den 1. Januar fällt, hören wir auf.